Profil

Stephan Paul Stuemer, freischaffender Fotograf in München

Berufserfahrung

• 2002 – heute freischaffender Fotograf
• 2004 – 2007 Assistent bei Christof Eichler, Werbefotograf München
• 2006 – 2011 eigene Studios im Glockenbach-Viertel und Sendling, Mietstudio im Schlachthofviertel

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Referenzen im Web

• Pinakothek der Moderne
• Architekturmuseum der Technischen Universität München
• ARRI Ligthing
• Christoph Bergmann, Bildhauer in München
• Burda Verlag
• Klangfang – Sedus Place 2.5 – Forum für Produktives Wohlfühlen
• Konzentriert und medial. Neue Arbeitsräume des Südwestrundfunks
• Sedus Magazin Place 2.5 Italien
• Sedus Magazin Place 2.5 Deutsch
• Sedus Magazin Place 2.5 Holland
• Sedus Place 2.5 – Das Magazin für produktives Wohlfühlen
• Workshop: Landschaften fotografieren – CHIP Fotowelt
• Brose Baskets, einzigartige Portraits des Meisterteams – Ausstellung in der VR Bank Bamberg

Ausbildung und Qualifikationen

• Schlosserlehre mit Facharbeiterbrief IHK
• Fotografenlehre, Gesellenprüfung HWK
• Fotografenmeister seit 2002

Auszeichnungen

• IPA Photographer of the year Competition Honorable Mention Los Angeles, 2005
• Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung, 2002

Organisationen und Mitgliedschaften

• Kunstverein München e.V.

Auslandserfahrung

• Frankreich, Italien, Schweden, Südafrika, USA, Spanien, Dänemark, Großbritannien

Fotografisches Equipment

• Broncolor Studioausrüstung
• ARRI Scheinwerfer bis 2 KW Kunstlicht
• Kameras von KB bis Grossbild sowie digitalem Rückteil (Sinar f/p und Hasselbladsysteme)
• Studio in München Obersendling

Lizenzen

• Führerschein C1, Fallschirmspringer Lizenz, DRSA-Rettungsschwimmer


Der Fotograf

(Autor: Frau Dr. Claudia Schwaighofer)

Der Münchner Stephan Paul Stuemer (Jahrgang 1973) schloss 1999 seine Fotografenlehre und 2002 die Meisterprüfung durch die Handwerkskammer für München und Bayern ab. Im selben Jahr begann er als freischaffender Fotograf zu arbeiten und war für mehrere Jahre als Dozent für Fotografielehrlinge tätig. Zu seinen Aufgaben gehörten sowohl die Vermittlung von theoretischem als auch praktischen Wissen zur Fotografie, beispielsweise zur Aufnahmetechnik oder der fotografischen Berufs- und Meisterausbildung. Zwischen 2007 und 2010 unterhielt Stuemer ein eigenes Studio im Münchener Glockenbachviertel, 2009 bis Mitte 2011 war er zudem Mitinhaber der Aidenbach Studios, die er sowohl für seine eigenen Arbeiten nutzte als auch für verschiedene Foto- und Filmproduktionen zur Verfügung stellte. Im November 2011 richtete er sich ein eigenes Fotoatelier im Schlachthofviertel ein, um sich wieder vermehrt seinen eigenen Projekten, genauer seinen künstlerische Arbeiten und der freien Fotografie zu widmen.
Die Qualität von Stuemers Arbeiten fiel dem Fachpublikum schon früh auf – bereits im Jahr seiner Meisterprüfung wurde er mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet, 2005 erhielt er von einer internationalen Jury in den Vereinigten Staaten eine Honorable Mention bei der Verleihung des IPA Photographer of the year Competition Los Angeles.

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Um sich weiterzubilden, absolvierte Stuemer bei verschiedenen Fotografen mehrere Praktika oder arbeitete als deren Assistent, unter anderem bei Jochen Frank, der ein Studio für Werbefotografie in Laichingen unterhält, oder bei Manfred Deckert, der unter anderem für die Firmen Bosch oder Siemens arbeitete und nun als selbstständiger Grafikdesigner in München tätig ist. Zwischen 2004 und 2007 assistierte Stuemer dem Werbefotografen Christof Eichler, Sohn des Chef-Designers der Firma Braun, weshalb er sich in dieser Zeit mehrfach mit den Arbeiten der Designer Dieter Rahms oder dem Gestalter Otl Aicher auseinandersetzte. Letzterer gilt als der Wegbereiter des Corporate Design und ist uns vor allem durch seine unvergesslichen Piktogramme in Erinnerung, die er und sein Team anlässlich der Olympischen Spiele in München 1972 einführte. Ebenso sind es die Arbeiten des Künstlers und Designers Max Bill, die Stuemer während der Zusammenarbeit mit Eichler kennenlernte und die seitdem für sein weiteres Schaffen einen wichtigen Orientierungspunkt bilden. Nicht minder interessant sind für Stuemer die gestalterischen Grundprinzipien der von Max Bill 1953 gegründeten Hochschule für Gestaltung in Ulm, die bis zum Jahr 1968 existierte und sich wiederum in ihren Grundprinzipien der Lehre und Ausbildung am Weimarer Bauhaus orientierte.

Grundsätzlich gilt für Stuemers Schaffen ein einfaches, aber immer wieder spürbares und sehr klares Grundprinzip: Das bewusste Sehen und Erkennen klarer Gestaltungselemente und deren durchaus als experimentierfreudig zu bezeichnende Anwendung in den eigenen Arbeiten. Ein Schwerpunkt seines fotografischen Schaffens ist die Produktfotografie, ebenso begeistert sich Stuemer aber auch für das klassische Still Life sowie verschiedene, vornehmlich im künstlerischen Bereich anzusiedelnde Projekte.

Besonders hervorzuheben ist auch Stuemers soziales Engagement: er arbeitete bereits mit den Ärzten und Kunsttherapeuten der Heckerscher Klinik, der Kinder- und Jugendpsychiatrieabteilung der Rottmannshöhe Berg oder dem Münchener Waisenhaus zusammen und lieferte zudem die Aufnahmen für ein Kochbuch, das vom Blindeninstitut München herausgegeben wurde.

Atelier Stuemer: Team seit 2002

Florian Schaipp (Kameramann), Alfred Kellner (Foodstyling und Catering), Ralph Karliczek (Konzept und Entwicklung), Luis Vitoria (Location), Reinhard Beck (Kamera-Assistent), Kerstin Schnapp (Distrubition), Juliana de Souza (Maske und Kostüm), Carlos Mateos (Musik), Marta Giorgi (Choreographie), Michael Namberger (Fotografen-Assistent), Manuel Uebler (Fotografen-Assistent), Svenja Jander (Styling und Kostüm), Lana Amory (Protagonist), Juli Markou (Protagonist), Manfred Pinegger (Protagonist), Christoph von Vietinghoff (Protagonist), Bodo Mertoglu (Fotograf), Tamara Zietlow (Model), Klaus-Dieter Haas (Model), Erika Lipah (Make-Up), David Schreck (Kameramann), Markus Steiner (Schnitt), Qirin Kehm (Ton), Anja Plonka (Assistentin), Daniel Gundlach (Assistent), Tine Boy (Digital FX), Sandra Hipold (Sprecherin), Vis a Vis (Musik), Helmut Hartinger (Beratung), Lars Schwerdtfeger (Fotografen-Assistent), Karin Huber (Bildretusche), Dietmar Dragunski (Retusche), Laura Fries (Fotografen-Assistentin), Gréta Istvándi (Make-up & Hairstylist), Teodora Lazarova (Model), Alexandra Marie Waldher (Make-up and Hair), Yuliya Tryhubenko (Model), Alejandra Infante (Model), Anja Bauer (Model), Nicole (Model), Laura Vere-Hodge (Model), Christian Huber (Retuscheberatung) …

Das Equipment

– 2 Arbeitsplätze für hochwertige Produkt- und Stilllifefotografie , u.a. 360 Grad-Fotografie

– 1 Arbeitsplatz mit individuellen Hintergrund- und flexibler Hohlkehlengestaltung für Peopleaufnahmen

Licht: alle Stationen sind mit generatorbetriebenen Broncolor-Studioblitzlicht ausgestattet

die Kommunikation zwischen den Kamerasystemen und den Blitzköpfen kann mittels Funk oder Infrarot gesteuert werden

Kameras: hier kommen die jeweiligen High-End-Lösungen der Firmen Canon und Nikon mit allen gängingen Objektiven zum Einsatz, die Makrofotografie kann mit 3! unterschiedlichen Kamera- und Objektivsytemen realisiert werden

für Beauty, Fashion und Mode wird ein Hasselblad V-System mit digitalem Rückteil verwendet

für bildsprachige Reportagen, Dokumentationen und Produkten vor Ort setzen wir Reflektoren- und Diffusormaterialien von Sunbounce und Lastolite ein

Studio 1:

– 1 Arbeitsplatz für High-End Fotografie für die Themenfelder Produkt, Legeware und Stills

– Warenaufbereitung Textil mit Bügelstation

– 2 Schminkplätze (Kunst- und Tagslichtmöglichkeit)

Licht: professionelle Studioblitzanlage von Broncolor und Bacht

Kunstlichtscheinwerfer mit Fresnel-Linse und Open-Face von ARRI bis 2 KW

Kameras: es stehen 2 komplette Fachkameras Sinar f und Sinar p in Kombination mit einem adaptiven digitalem Rückteil von Sinar für exponierte Abbildungen zur Verfügung, im analogen Bereich sind Aufnahmeformate bis 13 x 18 cm möglich

es werden ausschließlich Fachobjektive von Rodenstock und Schneider-Kreuznach verwendet, diese Objektive sind für die jeweiligen Aufgabenbereiche korrigiert und optimiert

Im Studio 1 wird mit dieser technischen High-End-Lösung für fotografische Aufgaben in Verbindung mit einem hochauflösenden Monitor, der u.a. eine sofortige professionelle Bildbeurteilung „indoor“ wie auch „on Location“ ermöglicht, optimierte Bildqualität und Farbreproduktion garantiert. Alle Möglichkeiten, die Zeit- Kosten- und Koordinationsvorteile des digitalen Workflows können somit ausgeschöpft werden. Durch hybride Kombination, sprich analog oder digital, sind wir in der Lage jedem Endformat gerecht zu werden.

Eine Küche bietet alle Möglichkeiten der Food bzw. Getränkevorbereitung. Individueller Setbau für Foto- und Videoproduktionen ist in beiden Studios möglich. Eine sanitäre Infrastruktur ist gegeben.

Weitere Infos:  www.sinar.ch, www.arri.de, www.bacht.net, www.rodenstock-photo.com, www.sunbounce.de, www.bron.ch/broncolor 

Die Studios

Geschichte und Gegenwart folgt 🙂